Der Landkreis Kitzingen, der regelmäßig zu den heißesten Orten Deutschlands zählt, dient derzeit als Modellregion für ein zweijähriges Klimaprojekt der Uni Würzburg. Ziel ist es, mithilfe moderner Messstationen und Sensoren genau zu analysieren, wie sich Hitze, Niederschlag und Bodenfeuchtigkeit in Stadt, Land und Wald unterschiedlich entwickeln. Über 60 Messpunkte liefern Daten live.
Gefördert wird das Projekt mit öffentlichen Geldern, um eine wissenschaftlich fundierte Klimastrategie für ländliche Regionen zu entwickeln. Dabei sollen unter anderem lokale Temperaturunterschiede, Luftschneisen, Starkregenhäufigkeit und die Wirkung von Gewässern auf das Mikroklima untersucht werden.
Die Ergebnisse sollen nicht nur Verwaltungen und Versorgungsbetrieben helfen, sondern auch Privatpersonen – etwa bei der Bewässerung von Gärten, der Pflege von Stadtgrün oder dem Waldmanagement. Erste Erkenntnisse werden bereits im Herbst erwartet. Auch weitere Kommunen können sich noch am Projekt beteiligen.
Die Sensordaten könnten öffentlich eingesehen werden.
Quelle: https://www.br.de/nachrichten/bayern/hitze-forschung-warum-wird-es-in-der-region-kitzingen-so-heiss,UqziIbq